Rennsteig Supermarathon 2020

Rennsteigläufer@home – Wir waren dabei!

Ein dreiviertel Jahr Training und Vorbereitung auf den Supermarathon, und dann die Absage des Rennsteiglaufes. Klar war die Enttäuschung groß, aber für uns stand fest: irgendwas machen wir.

Dann die Idee des Rennsteiglaufvereins den „Rennsteigläufer@home“ ins Leben zu rufen. Nicht eine Sekunde überlegt, wir waren uns einig, dass wir da mitmachen.

Nun die Überlegung, wann, welche Strecke und wie organisieren.

Für uns stand schnell fest, wir laufen trotzdem den Rennsteig entlang. Da dies der erste Supermarathon von Mathias war, wollten wir auch nicht von Eisenach nach Schmiedefeld laufen, denn der Start in Eisenach und die Ankunft in Schmiedefeld ohne Verpflegungspunkte und Zuschauer ist einfach nicht das Gleiche wie beim Rennsteiglauf. Also warum nicht die Strecke von Schmiedefeld nach Eisenach laufen?

Jetzt war noch die Sache der Verpflegung und der Organisation der Fahrgelegenheit. Hier fiel unsere Wahl sehr schnell auf Sebastian Lang von „PurePowerCycling“, schließlich war er ja auch mit der Erstellung eines Trainingsplanes und bei dem Vorbereitungslauf auf den Inselsberg schon dabei.

Am 16.05.2020, dem Tag des eigentlichen Rennsteiglaufes, ging es los.

Mit Sebastian 5.00 Uhr auf nach Schmiedefeld. Raus aus dem Auto, und schon da war klar, mit Sebastian alles richtig gemacht, denn minus zwei Grad ist nicht gerade warm. Zum Aufwärmen gab es erst mal Tee, und dann wurden wir mit Navi, welches die Route schon gespeichert hatte, ausgestattet. Noch eine Einweisung von Sebastian (hätten wir nur richtig zugehört), und dann auf die Strecke.

Nach etwa 5km sind wir erst mal falsch abgebogen und in die falsche Richtung gelaufen. Aber mit Sebastian kam auch kurze Zeit später die Rettung. Ein Anruf vom ihm und festgestellt, wir sind falsch.

Also umkehren, zurücklaufen und er kam uns mit dem Fahrrad entgegen, um uns auf den richtigen Weg zu leiten. Nur gut, dass dies nur einmal nötig war.

Dann kam auch schon der erste Verpflegungspunkt, und es fehlte an nichts. Würstchen, belegte Brote, Obst, Gemüse, Riegel und selbstgebackener Kuchen – alles da. Ok, der typische Rennsteiglaufbrei hat gefehlt.

Nun waren wir wieder auf der richtigen Strecke, und von da an lief es wie geplant. Etwa alle 10km ein Verpflegungspunkt, und nach Absolvierung des Marathons sogar ein Radler.

Natürlich immer wieder mit Fahrradbekleidung und Fotosession.

Da wir auf der „Hohen Sonne“ schließlich den Supermarathon hinter uns gebracht hatten, war dort auch unser Betreuer anwesend, um uns abzuholen. Naja, die „Hohe Sonne“ ist nicht gerade der Marktplatz in Eisenach und uns war klar, es muss noch weiter gehen. Also aus 73,9km wurden dann eben 81,4km, und die Strecke war auch in umgekehrter Richtung nicht einfacher zu laufen. Schließlich wird auch der Inselsberg aus Richtung Schmiedefeld kommend nicht kleiner.

In Eisenach auf dem Marktplatz gab´s dann auch noch das Läuferbier nach dem Lauf. Sebastian hat echt an alles gedacht.

Danke Sebastian für deine Superbetreuung und dem Rennsteiglaufverein ein Dank für die coole Idee vom Rennsteigläufer@home.

Nächstes Jahr sind wir garantiert wieder mit am Start und dann hoffentlich von Eisenach nach Schmiedefeld.

Frank und Mathias